Im Fokus: Der Meister von Meßkirch
Katholische Pracht in der Reformationszeit
Samstag, den 24. Februar 2018, 13 Uhr, Staatsgalerie Stuttgart
Für diesen Nachmittag luden wir Mitglieder und Interessierte in die Staatsgalerie nach Stuttgart ein. Anlass wardie Große Landesausstellung der Staatsgalerie, in der wertvolle Werke des Meisters von Meßkirch gezeigt wurden, der zwischen 1515 und 1540 gewirkt hat.
Seine farblich außergewöhnlichen Bilder beanspruchen höchstes historisches Interesse, da sie – im Unterschied zu der sich im Württemberg des 16. Jahrhunderts fast flächendeckend durchsetzenden Reformation – das regionale Festhalten am altgläubigen Bekenntnis dokumentieren.
Die Große Landesausstellung möchte ein neues Bewusstsein für die entwicklungsgeschichtliche Bedeutung des Meisters von Meßkirch zu wecken, der nicht nur zu den frühesten Malern der Katholischen Reform zählt, sondern auch in seinen Bildtafeln all jene Gestaltungsmittel vorwegnimmt, die charakteristisch für die spätere gegenreformatorische Kunst im Zeitalter der Konfessionalisierung werden sollten.
Für die adelige Familie von Zimmern schuf er Altäre von unschätzbarem Wert: Den Wildensteiner Altar oder den Falkensteiner Altar. In der Ausstellung wird zudem der Gothaer Altar gezeigt, den das Haus Württemberg in Auftrag gegeben hatte.
Ort: Staatsgalerie, Konrad-Adenauer-Str. 30-32, 70173 Stuttgart
Zeit: 24. Februar 2017, 13 Uhr:Ende gegen 17:00 Uhr
anschließend Aperó, Bewirtung im Foyer durch „Fresco“
Eintritt frei (ohne Aperó)
Tagungsleitung
Dr. Ilonka Czerny, Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Steffen Egle M.A. Staatsgalerie Stuttgart
Dr. Maria E. Gründig M.A. Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 19. Februar 2018: Tel. 0711 1640 723; Fax: 0711 1640 823; E-Mail: woehrmann@akademie-rs.de
Weitere Fragen? Geschichtsverein, Tel: 0711 1645.560; info@gv-drs.de